Zwei Gebote:
- Mach alles verfügbar (-> Rechtsprobleme)
- Hilf mir, er zu finden (-> Kundenorientierung)
Regel 1:
Konzentrieren Sie den Warenbestand … oder lagern Sie ihn aus.
-> Zentralisiertes Warenlager ist bedeutend effizienter, als Güter in die Regale Hunderter von Geschäften zu stapeln.
-> Virtuelle Lager: am billigsten
Regel 2:
Lassen Sie die Kunden die Arbeit erledigen.
-> Peer-Production -> Crowdsourcing: nicht nur billiger, die Kunden leisten auch bessere Arbeit -> Frage des Vertrauens
-> Peer-Production: hat die Fähigkeit, sich über den ganzen Long Tail zu verbreiten.
Regel 3:
Eine einzige Absatzmethode passt nicht für alle.
-> Überwinden von Raum und Zeit: Vielfältige Verteilungs- und Absatzkanäle sind der einzige Weg, sich den grösstmöglichen markt zu erschliessen.
Regel 4:
Ein einziges Produkt passt nicht für alle.
-> Microchunking: Inhalte in ihre einzelnen Bestandteile aufteilen, damit sie die Leute nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen konsumieren oder sie mit anderen Inhalten mischen können.
Regel 5:
Ein einziger Preis passt nicht für alle.
-> Wirksamkeit der elastischen Preisgestaltung: Wert eines Produktes und die Grösse des Marktes maximieren.
-> Heute noch überhaupt nicht ausgenutzt: Aber eines Tages werden die Labels ein Einsehen haben und ihre Preisgestaltung variabler gestalten und es somit den Einzelhändlern erlauben, den Kunden mit niedrigeren Reisen weiter den Long Tail hinunter zu führen.
Regel 6:
Teile deine Informationen.
-> Mehr Information ist besser, allerdings nur dann, wenn sie auf eine Weise präsentiert wird, die hilft, die Auswahlmöglichkeiten zu ordnen, und sie nicht noch mehr verunklärt.
-> Marketingwerkzeug -> Vertrauen schaffen: Transparenz kann ganz ohne Kosten Vertrauen stiften.
Regel 7:
Denke “und”, nicht “oder”.
-> In Märkten mit unendlicher Kapazität ist es fast immer die richtige Strategie, alles anzubieten.
-> Für jeden digitalen Onlinemarkt gilt, dass die sinkenden Preise und die steigenden Speicherkapazität sicherstellen, dass jede Kapazität die man möchte, über kurz oder lang praktisch kostenlos sein wird. Je reichliche der Speicherplatz und die Verteilungsmöglichkeiten werden, je weniger wird man sich überlegen müssen, wie man diese nutzt. “Und” ist eine weit leichtere Entscheidung als “oder”.
Regel 8:
Vertraue darauf, dass der Markt deinen Job erledigt.
-> In Überflussmärkten kann man einfach alles auf den Markt werfen und darf danach ruhig zusehen, wie dieser die Spreu vom Weizen trennt.
Regel 9:
Verstehe die Bedeutung der freien Nutzung.
-> Genoss für eine lange Zeit einen schlechten Ruf
-> Kosten gehen gegen Null
-> Nutzungsverträge: höherwertige Produkte mit höherer Qualität oder besseren Leistungsmerkmalen
-> Eines ist sicher: in Überflussmärkten, in denen es gleichzeitig zahlreiche Wettbewerber gibt, tendieren die Preise dazu, den Kosten zu folgen. Und gemäss den machtvollen Regeln der Digitalwirtschaft werden die Kosten auch weithin nur singen.