Das Impingement des Hüftgelenks
Das Wort Impingement stammt aus dem Englischen und bedeutet Zusammenstossen oder Einklemmen. Am Hüftgelenk wird damit ein Belastungsschmerz bezeichnet, der durch Beugung der Hüfte oder Drehung des Beines nach innen zu einschiessenden Leistenschmerzen führt. Ursache dieser Schmerzen kann ein mechanischer Konflikt zwischen dem vorderen Pfannenrand am Becken oder seiner zirkulären knorpligen Gelenklippe und dem vorderen Schenkelhals des Oberschenkelknochens sein.
Bei der oben beschriebenen Bewegung im Hüftgelenk stossen in diesem Fall die beiden Knochen zusammen (= impingieren) und führen zu einem chronischen Reizzustand und zu irreparablen Gelenkschädigungen. Im Spätstadium nennt man diese Schädigungen Coxarthrose. Gründe für diesen mechanischen Konflikt können eine Fehlrotation des Schenkelhalses, eine mangelnde Taillierung zum Hüftkopf oder eine zu starke vordere knöcherne Überdachung des Pfannenrandes sein. Anfänglich führt dies bei entsprechender körperlicher Beanspruchung zu einer schmerzhaften Einschränkung der Hüftbeweglichkeit. Mit der Zeit werden diese Veränderungen am Knochen auch im Röntgenbild sichtbar.
Nicht selten bedingt die Coxarthrose aufgrund der starken Schmerzen das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenkes.
Ein künstliches Hüftgelenk werde ich in den nächsten Jahren bestimmt erhalten, da zu viel Zeit zwischen den ersten Symptomen und der Diagnosestellung vergangen ist und so der Knorpel einen erheblichen Schaden erlitten hat.
Abb. 1: Die Hüftpfanne vor dem Debridement.
Abb. 2: Hüftkopf nach der Schenkelhalstrimmung.
Auf diese Operation folgten in den nächsten drei Jahren weitere 8 Operationen, zum Glück habe ich dies damals noch nicht gewusst…
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