The Long Tail

Dezember 9, 2009

Nischenprodukte statt Massenmarkt – Das Geschäft der Zukunft. Das Pareto-Pinzip hat in der Wirtschaft lange Zeit grosses Ansehen erlangt. Dieses Prinzip besagt, dass mit 20% der Produkte 80% des Umsatzes generiert wird. Doch genau hier drin liegt gemäss Fachpersonen der Denkfehler. Durch gegen Null gehende Lagerkosten und sehr preiswerte Konsumentenansprache (z.B. www) verändert sich das Käuferverhalten extrem.

Früher galt: was in der Ladenfläche nicht vorhanden war konnte nicht konsumiert werden. Daraus erwuchs der Zwang zu Umsatzhits. Nischenprodukte hatten keine Chance, ausser in Ballungszentren.

Heute gilt: der Verbraucher kann gezielt im www suchen und wird immer irgendwo fündig werden. Es handelt sich dann zwar nicht um schnell drehende Produkte, doch garantieren diese hohe Deckungsbeiträge.

In diesem Long Tail, dem langen Schwanz der langsam auslaufenden Umsatzkurve, ist richtig viel Potential für kleinere Anbieter vorhanden.

Was ist dein bestes Stück im BILLY?

Dezember 9, 2009

Mein bestes Stück im BILLY – meine Enten. Viele Leute um mich herum kennen die liebliche Geschichte, welche mich mit Enten verbindet, doch diese soll hier nicht weiter ausgeführt werden. Ein Platz im BILLY ist meinen Enten aber auf Sicher.


Was ist dein bestes Stück im BILLY? Poste auch deine Story in deinem Blog und verlinke deinen Beitrag mit dem IKEA-BILLY30-Weblog. Es gibt auch attraktive Preise zu gewinnen… Viel Spass!

Kundenrevolution – Alle Macht den Kunden

Dezember 9, 2009

Den Kunden verstehen. Dies ist der Kern der laufenden Revolution. Die Machtverhältnisse verschieben sich stetig von den Firmen z u den Kunden – ein Paradigmenwechsel geht voran.
Über das Internet werden Informationen über Reisen, Freizeit oder Autokauf eingeholt. Gute Informationsquellen und Vertrauensstifter sind weiter die Freunde, Familie sowie vollkommen fremde Menschen.  Die Konsumentesouveränität erhält so eine ganz neue Bedeutungsdimension; erstmals beruht die Wahl bei Kauf maximaler Information.

Eine weitere Entwicklung erfuhr die Massenproduktion hin zu Nischenmärkten. Das Geld kommt jetzt von einer Vielzahl von Produkten mit geringen Stückzahlen; Kleinvieh macht eben auch Mist. Das ist das Ende von Massenware. Das Ende des Durchschnittskunden. Und damit auch das Ende der Massenkommunikation. Denn in Nischenmärkten versagen herkömmliche Marketingmethoden.

Um aber diesen „Nicht-Durchschnittskunden“ überhaupt noch erfolgreich ansprechen zu können, müssen wir ihn eben verstehen; ihm zuhören und antworten; mit ihm in einen Dialog treten. Wichtiger noch als die Beziehung zwischen Kunde und Anbieter ist die Beziehung von Kunde zu Kunde: sie vergleichen, berichten und beraten. Eine Empfehlungswirtschaft ist am entstehen.

Bewertungs- und Empfehlungs-Systeme übertragen die Macht an den Konsumenten. Statt zu versuchen, ,mit ausgeklügelten CRM immer präziser auf den einzelnen Kunden zu zielen, sollten die Unternehmen die Links und Verbindungen zwischen den Kunden zu unterstützen.

Die Regeln des Long Tail

Dezember 8, 2009

 Zwei Gebote: 

- Mach alles verfügbar (-> Rechtsprobleme)
- Hilf mir, er zu finden (-> Kundenorientierung) 

Regel 1:
Konzentrieren Sie den Warenbestand … oder lagern Sie ihn aus.
-> Zentralisiertes Warenlager ist bedeutend effizienter, als Güter in die Regale Hunderter von Geschäften zu stapeln.
-> Virtuelle Lager: am billigsten 

Regel 2:
Lassen Sie die Kunden die Arbeit erledigen.
-> Peer-Production -> Crowdsourcing: nicht nur billiger, die Kunden leisten auch bessere Arbeit -> Frage des Vertrauens
-> Peer-Production: hat die Fähigkeit, sich über den ganzen Long Tail zu verbreiten. 

Regel 3:
Eine einzige Absatzmethode passt nicht für alle.
-> Überwinden von Raum und Zeit: Vielfältige Verteilungs- und Absatzkanäle sind der einzige Weg, sich den grösstmöglichen markt zu erschliessen. 

Regel 4:
Ein einziges Produkt passt nicht für alle.
-> Microchunking: Inhalte in ihre einzelnen Bestandteile aufteilen, damit sie die Leute nach ihren eigenen Wünschen und Vorstellungen konsumieren oder sie mit anderen Inhalten mischen können. 

Regel 5:
Ein einziger Preis passt nicht für alle.
-> Wirksamkeit der elastischen Preisgestaltung: Wert eines Produktes und die Grösse des Marktes maximieren.
-> Heute noch überhaupt nicht ausgenutzt: Aber eines Tages werden die Labels ein Einsehen haben und ihre Preisgestaltung variabler gestalten und es somit den Einzelhändlern erlauben, den Kunden mit niedrigeren Reisen weiter den Long Tail hinunter zu führen. 

Regel 6:
Teile deine Informationen.
-> Mehr Information ist besser, allerdings nur dann, wenn sie auf eine Weise präsentiert wird, die hilft, die Auswahlmöglichkeiten zu ordnen, und sie nicht noch mehr verunklärt.
-> Marketingwerkzeug -> Vertrauen schaffen: Transparenz kann ganz ohne Kosten Vertrauen stiften. 

Regel 7:
Denke „und“, nicht „oder“.
-> In Märkten mit unendlicher Kapazität ist es fast immer die richtige Strategie, alles anzubieten.
-> Für jeden digitalen Onlinemarkt gilt, dass die sinkenden Preise und die steigenden Speicherkapazität sicherstellen, dass jede Kapazität die man möchte, über kurz oder lang praktisch kostenlos sein wird. Je reichliche der Speicherplatz und die Verteilungsmöglichkeiten werden, je weniger wird man sich überlegen müssen, wie man diese nutzt. „Und“ ist eine weit leichtere Entscheidung als „oder“. 

Regel 8:
Vertraue darauf, dass der Markt deinen Job erledigt.
-> In Überflussmärkten kann man einfach alles auf den Markt werfen und darf danach ruhig zusehen, wie dieser die Spreu vom Weizen trennt. 

Regel 9:
Verstehe die Bedeutung der freien Nutzung.
-> Genoss für eine lange Zeit einen schlechten Ruf
-> Kosten gehen gegen Null
-> Nutzungsverträge: höherwertige Produkte mit höherer Qualität oder besseren Leistungsmerkmalen
-> Eines ist sicher: in Überflussmärkten, in denen es gleichzeitig zahlreiche Wettbewerber gibt, tendieren die Preise dazu, den Kosten zu folgen. Und gemäss den machtvollen Regeln der Digitalwirtschaft werden die Kosten auch weithin nur singen.

Ratgeber Medizin

Dezember 3, 2009

Immer wieder tauchen Fragen zur eigenen Gesundheit auf. Das world wide web bietet eine gute Grundlage, diesen Fragen nachzugehen. Heutzutage gibt es auch Blogs, die einem als virtuelle Ärzte zur Seite stehen. Doch wie sieht es mit der Glaubwürdigkeit aus?

Macht euch selber ein Bild unter:

http://www.dasmedizinblog.de/

Etwas zum Schmunzeln

Dezember 3, 2009

Die Schweinegrippe ist in aller Munde – hier ein kleiner Beitrag zur Aufheiterung dieser Situation:

http://medizynicus.wordpress.com/2009/12/03/qualitatsmanagement-und-schweinegrippe/

FAI – my challenge

Dezember 1, 2009

Das Impingement des Hüftgelenks

Das Wort Impingement stammt aus dem Englischen und bedeutet Zusammenstossen oder Einklemmen. Am Hüftgelenk wird damit ein Belastungsschmerz bezeichnet, der durch Beugung der Hüfte oder Drehung des Beines nach innen zu einschiessenden Leistenschmerzen führt. Ursache dieser Schmerzen kann ein mechanischer Konflikt zwischen dem vorderen Pfannenrand am Becken oder seiner zirkulären knorpligen Gelenklippe und dem vorderen Schenkelhals des Oberschenkelknochens sein.

Bei der oben beschriebenen Bewegung im Hüftgelenk stossen in diesem Fall die beiden Knochen zusammen (= impingieren) und führen zu einem chronischen Reizzustand und zu irreparablen Gelenkschädigungen. Im Spätstadium nennt man diese Schädigungen Coxarthrose. Gründe für diesen mechanischen Konflikt können eine Fehlrotation des Schenkelhalses, eine mangelnde Taillierung zum Hüftkopf oder eine zu starke vordere knöcherne Überdachung des Pfannenrandes sein. Anfänglich führt dies bei entsprechender körperlicher Beanspruchung zu einer schmerzhaften Einschränkung der Hüftbeweglichkeit. Mit der Zeit werden diese Veränderungen am Knochen auch im Röntgenbild sichtbar.

Im weiteren Verlauf entstehen am vorderen Schenkelhals knöcherne Anbauten, welche wiederum zerstörerisch auf die vordere Gelenkpfanne einwirken, insbesondere auf den randständigen Gelenkknorpel und die Gelenklippe. Bleibt das Problem unbehandelt, verschlimmern sich die Symptome. Auch bei jüngeren Patienten kann dies zu einer vorzeitigen und fortschreitenden Abnützung des Hüftgelenks (Coxarthrose) führen, was Bewegungseinschränkungen im Alltag zur Folge haben kann.

Nicht selten bedingt die Coxarthrose aufgrund der starken Schmerzen das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenkes.

Ein künstliches Hüftgelenk werde ich in den nächsten Jahren bestimmt erhalten, da zu viel Zeit zwischen den ersten Symptomen und der Diagnosestellung vergangen ist und so der Knorpel einen erheblichen Schaden erlitten hat.

Hier ein paar Bilder meiner OP:

Abb. 1: Die Hüftpfanne vor dem Debridement.

Abb. 2: Hüftkopf nach der Schenkelhalstrimmung.

Auf diese Operation folgten in den nächsten drei Jahren weitere 8 Operationen, zum Glück habe ich dies damals noch nicht gewusst…

 

Hello world!

Dezember 1, 2009

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